Frankfurter Start-up eröffnet Ausstellung mit interaktiven Gemälden
Einmal mit Leonardo da Vincis "Mona Lisa" sprechen - das können Besucher ab dem 14. Juni in der Ausstellung des Start-ups Videoreality in Frankfurt. Die Schau enthält KI-basierte, interaktive Elemente.
© Videoreality GmbH
Das Frankfurter Start-up Videoreality eröffnet am Samstag, 14. Juni, im "Squaire" am Frankfurter Flughafen die nach eigenen Angaben weltweit erste Ausstellung mit KI-basierten, interaktiven Gemälden. Besucherinnen und Besucher erwartet im Rahmen der Schau laut Videoreality "eine Kunstwelt, die man betreten kann". Einer der Höhepunkte der Ausstellung "Mona Lisas Geheimnis" ist die Möglichkeit, einer animierten und interaktiven Version von Leonardo da Vincis berühmten Gemälde zu begegnen. Diese versteht die Gäste - und antwortet ihnen.
Historische Kunst trifft auf neueste Technologie
Historische Kunst mit neuester Technologie verbinden - das ist der Anspruch, mit dem Videoreality mit seiner Kunst- und Kulturmarke TimeLeapVR die Ausstellung konzipiert hat. Besucherinnen und Besucher können laut einer Videoreality-Mitteilung Leonardo da Vinci in seinem Atelier begegnen, Boschs surreale Welten durchqueren und am Ende mit der interaktiven Mona Lisa über Identität, Kreativität und künstliche Schöpfung reflektieren.
Ausstellung umfasst sechs thematisch gestaltete Räume
Insgesamt umfasst "Mona Lisas Geheimnis" sechs thematisch gestaltete Räume, in denen historische Meisterwerke, digitale Kunst und immersives Storytelling ineinandergreifen. Das soll für die Gäste neue Zugänge zu Kunst, Wissen und Technologie schaffen.
Gemälde geht auf Fragen, Gedanken und Kommentare des Publikums ein
Ermöglicht werden innovative Kunst-Erlebnisse wie die sprechende Mona Lisa durch eine Kombination von Computer Vision, Natural Language Processing, multimodalen Sprachmodellen und KI-gestützter Echtzeit-Animation. Das System ist in der Lage, in Echtzeit auf die individuellen Fragen, Gedanken oder Kommentare des Publikums zu reagieren. Das macht jedes Gespräch einzigartig - und das Gemälde zur aktiven Gesprächspartnerin.
Frankfurter Start-up Videoreality präsentiert seine neueste Innovation
Hinter der sprechenden Mona Lisa steckt die neueste Innovation des 2017 gegründeten Frankfurter Start-ups Videoreality - "Talking Paintings". Die Entwicklung dieses Produkts wurde durch die distral-Förderung der hessischen Landesregierung mit rund 154.000 Euro gefördert. "Ziel ist es, in Zukunft hunderte von Gemälden, historischen Figuren und Porträts zum Leben zu erwecken - offline, datensicher und überall einsetzbar", erklärt das Start-up in einer Mitteilung. "Ein Alleinstellungsmerkmal ist, dass unsere sprechenden Gemälde komplett offline funktionieren – ohne Cloud, und DSGVO-konform", sagt Videoreality-Mitgründer Julian Hölgert. Co-Founder Michael Gödde ergänzt: "Unser Team kann es kaum erwarten, diese Technologie weiterzuentwickeln – von Museen über Schulen bis in die Wohnzimmer – aktuell zu erleben ist sie jedoch nur in unserer Ausstellung"
Ausstellung ist bis mindestens Ende August am Frankfurter Flughafen zu sehen
Besagte Ausstellung ist ab dem 14. Juni im "The Squaire" am Frankfurter Flughafen zu finden, im Bereich "The Squaire West" (Eingang 18, 6. OG). Die Ausstellung ist jeweils donnerstags, freitags und samstags von 13 bis 20 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 18.30 Uhr). Die Veranstalter empfehlen, für den Besuch etwa 75 bis 90 Minuten einzuplanen. Die Ausstellung wird mindestens bis Ende August im "The Squaire" zu sehen sein und soll bei Erfolg verlängert werden.
Alle Details zur Ausstellung "Mona Lisas Geheimnis" können hier abgerufen werden. Mehr Informationen zu Videoreality gibt es auf der Webseite des Frankfurter Start-ups.
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